Unsere Vorfahren - Was steckt vom Urmenschen heute noch in uns?

Ein neuer Vorfahre macht Schlagzeilen: Homo naledi. Doch was haben diese Urmenschen mit uns zu tun? Was steckt heute noch in uns von Ihnen?

«Einstein» geht mit dem Schweizer „Naledi“-Entdecker Peter Schmid zum Fundort, und Tobias Müller besucht den Ort, wo die ältesten Menschenüberreste in der Schweiz gefunden wurden. Und er entdeckt, dass wir noch viel mehr Urmensch sind, als man vermuten würde – sozusagen mit Haut und Haar.

Beiträge

  • Homo naledi: Wie Peter Schmid eine neue Menschenart entdeckte

    Peter Schmid ist Urmenschenforscher aus Leidenschaft. Er war an vorderster Front mit dabei, als der Homo naledi entdeckt wurde. Schmid hat jeden einzelnen Knochen fein säuberlich bestimmt – und es geschafft, aus 24 Fragmenten einen Schädel zusammenzusetzen. Ein Trip in die Welt des Schweizer Indiana Jones.

  • Gewagte Theorie: Lernte der Mensch am Ufer laufen?

    Laut Lehrbuch soll der Mensch ja aus den Bäumen auf den Boden der Savanne gekommen sein – und im Trockenen laufen gelernt haben. Aber jetzt bringt Biologe Carsten Niemitz dieses Dogma in Wanken. Er ist sich sicher, dass der Mensch beim Waten im Wasser laufen gelernt hat. Eine gewagte Theorie, die immer mehr an Boden gewinnt.

  • Sex in der Steinzeit: Wer mit wem?

    Die ältesten Schweizer Knochenfunde stammen von Neandertalern – nur sind sie ausgestorben. Doch hätten sie mit dem modernen Cro Magnon-Menschen Sex gehabt, so würde man darauf Hinweise in unserem Erbgut finden. Und tatsächlich: Der Neandertaler lebt in uns weiter.

  • Überbleibsel des Urmenschen: Mit Haut und Haar Neandertaler

    So um die 2 Prozent Neandertaler steckten heute noch in uns Europäern, beim einen mehr, beim anderen weniger. Doch die zwei Prozent haben es in sich: Sie geben uns dichtes Haar, definieren die Haut, mischen beim Essverhalten mit – und sogar bei der Partnersuche. Wir modernen Menschen sind mehr Neandertaler, als man vermuten würde.