Zulage für die Pflege von Angehörigen

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  • Zulage für die Pflege von Angehörigen

    Wer Angehörige pflegt, soll vom Staat finanziell unterstützt werden. Dabei gehe es nicht um ein Erwerbseinkommen, sondern um eine Anerkennung, sagt die Initiantin, CVP-Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz.

    Der Nationalrat sprach sich am Donnerstag mit 90 zu 77 Stimmen für die parlamentarische Initiative von Meier-Schatz aus. So könnten enorme Kosten im Gesundheitswesen gespart werden, meinten die Befürworter. Lucrezia Meier-Schatz präzisiert: «Ein pflegebedürftiger Mensch muss im Schnitt ein Jahr später ins Heim, wenn er von einem Angehörigen gepflegt wird.» Einen Angehörigen zu pflegen, könne eine grosse Belastung sein. Lucrezia Meier-Schat: «Man soll diese Leistung nicht zahlen, aber es soll eine Anerkennung sein.»

    Oliver Fueter

  • Luxuriöse Alters-WG am Zürichberg

    Sie denken beim Stichwort «Wohngemeinschaft» an leere Kühlschränke, Pizzaschachteln und unaufgeräumte Wohnzimmer? Denken Sie um, denn «Espresso» ist in einer WG am noblen Zürichberg zu Besuch. Eine WG, die mit sieben Zimmern und einem exklusiven Ausblick aufwartet.

    Am Eingang empfängt uns Maya Schwan, sie bewohnt zusammen mit zwei Männern und einer weiteren Frau die WG. Die Villa aus den 1930er-Jahren gehört einer Genossenschaft, die gegründet wurde, um gemeinsames Wohnen zu fördern. Mit diesem System ist es möglich, dass das «Eintrittsbillett» in die WG bezahlbar bleibt. «Ich finde es schön, dass man sich mit einem normalen Lohn solch ein Haus leisten kann», meint auch Bewohnerin Maya Schwan.

    Simon Thiriet

  • «Lust auf Schokolade ist pure Gewohnheit»

    «Espresso»-Hörerin Elise Bregy hat regelmässig eine «Riesenlust auf Süsses, vor allem auf Schokolade». Weshalb eigentlich, fragt sie sich jetzt in der Fastenzeit, wo sie auf Süsses verzichtet.

    Ihre Antwort: «Es ist pure Gewohnheit.» Die Macht der Gewohnheit hat sich auch bei Hansuredi Seiler bemerkbar gemacht: Er kurz davor, in einen Lift steigen. Da kam ihm sein Verzichts-Vorsatz in den Sinn.

    Hansruedi Seiler verzichtet in der Fastenzeit auf Lifte und Rolltreppen. Weil Treppen für ihn nun eine spezielle Bedeutung haben, hat er das Treppensteigen unter die Lupe genommen und gezählt: In einem durchschnittlichen Arbeitstag stieg er 340 Treppenstufen rauf und 550 runter. Die dritte Person, die «Espresso» beim Verzichten in der Fastenzeit begleitet, ist Dorette Steinmann. Sie lag diese Woche mit Fieber im Bett. Das gelgentliche Glas Wein, auf das sie bis Ostern verzichtet, hat sie deshalb überhaupt nicht vermisst.

    Tobias Fischer