«Jupiter Ascending» - Die Erde als Mastbetrieb

Die Wachowskis liefern mit «Jupiter Ascending» ein Sciencefiction-Spektakel, das Genre-Fans vermutlich begeistert. Aber so bahnbrechend wie «The Matrix» ist der Film mit Channing Tatum und Mila Kunis nicht.

Caine (Channing Tatum) demonstriert Jupiter (Mila Kunis) seine Flugschuhe.
Bildlegende: Caine (Channing Tatum) demonstriert Jupiter (Mila Kunis) seine Flugschuhe. Warner Bros.

In «The Matrix» zapften Maschinen die Lebensenergie der Menschen an, in «Jupiter Ascending» ist es das ausserirdische Unternehmen Abrasax Industries, das die überbevölkerte Erde reif für die Ernte hält. Und geerntet werden sollen die Menschen. Denn das bringt Balem (Eddie Redmayne) Profit ein.

Aber eine unbedeutende WC-Putzerin macht dem Aristrokraten einen Strich durch die Rechnung. Diese Jupiter Jones (Mila Kunis) soll nämlich die Reinkarnation der verstorbenen Königin der Erde und Mutter von Balem sein. Bevor Balem sie nicht beseitigt hat, kann er nicht handeln. Doch der Ex-Soldat Caine (Channing Tatum) düst auf die Erde, um Jupiter zu beschützen.

Tolle Effekte und viel Action
«Jupiter Ascending» hat nicht so viele philosophische und gesellschaftskritische Ebenen wie «The Matrix». Der Film funktioniert mehr wie ein Weltraum-Märchen. Immerhin bieten Lana und Andy Wachowski viele tolle Effekte und Action wie eine UFO-Verfolgungsjagd durch Chicago.

Cool sind auch Caines Schuhe, mit denen er sich wie ein Eisläufer durch die Luft bewegen kann. Weniger spannend sind die Kämpfe, weil sie sich zu stark ähneln. Dafür liefert der Film augenzwinkernd die Erklärung für die Entstehung von Kornkreisen. 4 von 6 Filmbären.

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Autor/in: Reto Baer