«Star Trek Beyond» - Nur für Trekkies

«Star Trek Beyond», der 13. «Star Trek»-Kinofilm und der dritte des Neustarts um die Enterprise-Crew von Captain Kirk, ist nur für die Fans, die Trekkies, ein Muss. Alle anderen können gut auf dieses Weltraumspektakel verzichten.

Spock (Zachary Quinto), Jaylah (Sofia Boutella) und Pille (Karl Urban).
Bildlegende: Spock (Zachary Quinto), Jaylah (Sofia Boutella) und Pille (Karl Urban). Universal

Alfred Hitchcock nannte den Gegenstand, hinter dem in einem Film alle her sind, einen MacGuffin. Man müsse nicht einmal wissen, um was sich handelt. In «Star Trek Beyond» weiss man aber: Der MacGuffin ist eine tödliche Waffe vom Planeten Teenax.

Weil sich das Teil auf dem Raumschiff Enterprise befindet, lockt der böse Alien Krall (Idris Elba) Captain Kirk (Chris Pine) und seine Crew in eine Falle. Als Kirk realisiert, dass Krall die Waffe dazu benutzen will, die gigantische Raumstation Yorktown zu zerstören, setzt er alles daran, das zu verhindern.

Viel Bummbumm
Das ist im Grossen und Ganzen schon die ganze Story, was halt etwas gar wenig ist. Das versucht der 3D-Film mit ganz viel Action und Explosionen wettzumachen. Interessanter macht ihn das nicht, nur länger: über zwei Stunden.

Die Bilder und Spezialeffekte sind zwar spektakulär, aber ich hätte lieber noch mehr witzige Sprüche von Scotty (Simon Pegg) und Pille (Karl Urban) gehabt. Film 1 und 2 des «Star Trek»-Relaunches im Kino haben mir noch gut gefallen, Film 3 nun überzeugt mich nicht mehr.

Trailer E / Trailer D

Autor/in: Reto Baer