«Das Sofa» von Simon Borowiak

Unauffällige Einrichtung, unauffällige Beziehung, unauffälliges Leben: Sabine und Martin führen eine nette Beziehung ohne störende Untiefen. Doch Cara, ihre Nachbarin, sägt mit ihrer liebenswürdig nervtötenden, zwischen Normalität und Wahnsinn changierenden Art ganz mächtig am Beziehungsast.

Foto aus einem Möbelhau, das Sofas ausstellt
Bildlegende: Simon Borowiak nimmt in seinem Stück das Leben der Generation IKEA aufs Korn. Imago/Westend61

Simon Borowiak, langjähriger Redakteur des Satiremagazins «Titanic», nimmt in seinem Stück das Leben der Generation IKEA aufs Korn. Und zwar am Beispiel der Normalos Sabine und Martin. Dabei wird aber nicht nur das wenig aufregende Sexualleben des Paares dem Spott preisgegeben. Denn während Martin beharrlich an der Vollendung eines Sofas zum Selberzusammenbauen arbeitet, treibt der Eindringling Cara unerbittlich einen Pflock in das Herz der bürgerlichen Zombie-Beziehung und bringt selbst die harmoniesüchtige Sabine zur Explosion.

Mit: Michael Wittenborn (Martin), Barbara Falter (Cara) und Katharina von Bock (Sabine)

Regie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 2001 - Dauer: 54'

Simon Borowiak wurde 1964 in Frankfurt geboren. Unter dem Namen Simone Borowiak arbeitete er in den 80er Jahren beim Magazin Titanic, 1992 erschien der satirische Erfolgsroman «Frau Rettich, die Czerni, und ich». Es folgten weitere Erzählungen, das autobiographische Sachbuch «Alk» und jüngst «Du sollst eventuell nicht töten». Simon Borowiak lebt in Hamburg.?

Dieses Hörspiel dürfen wir Ihnen während 7 Tagen zum Nachhören auf unserer Internetseite anbieten. Danach wird es wieder entfernt.

Redaktion: Wolfram Höll