Rainer Brüninghaus: Maximale Wirkung mit minimalen Mitteln

  • Dienstag, 25. November 2014, 21:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 25. November 2014, 21:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 29. November 2014, 22:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Breite Klanggemälde aus Akkordschichtungen, grosse harmonische Bögen - der Pianist Rainer Brüninghaus baut aus Elementen der elektronischen und der Minimal Music Welt Klangräume, in denen man sich verlieren kann.

Porträt von Rainer Brüninghaus.
Bildlegende: Rainer Brüninghaus. Dominik Ketz

Arpeggios, also Akkorde in schnellen Einzeltönen selber spielen? Seit der Erfindung des Arpeggiators in der Welt der Synthesizer ist das kein Muss mehr für Pianisten, und als Spezialist für Synthesizer hat der Pianist Rainer Brüninghaus sehr früh schon den Arpeggiator eingesetzt.

Ebenso früh hat er aber auch bemerkt, dass die Arpeggios irgendwie leblos sind, wenn sie von Maschinen gespielt werden. Also hat er seine Akkord-Schichtungen wieder von Hand zu spielen begonnen und sich so gleich zwei Fliegen auf einen Schlag erspielt: weichere, menschlichere Klänge - und einen persönlichen Stil.

Wie Rainer Brüninghaus mit diesem relativ einfachen Mittel eine sehr grosse Wirkung erzielen und von Manfred Schoof bis Jan Garbarek durchwegs mit grossen Bandleadern zusammenarbeiten konnte, das erzählt der Synthesizer-Spezialist und Pianist Immanuel Brockhaus in der Jazz Collection mit Jodok Hess.

Redaktion: Jodok Hess