Epilierer im Test: Einer arbeitet besonders gründlich

In den Sommermonaten laufen die Epilierer wieder heiss. Ein Vergleich von fünf aktuellen Modellen ergibt: Preis und Leistung sind bei den meisten sehr ähnlich. Nur ein Modell schafft es jedoch, auch kurze Stoppeln im ersten Anlauf zu entfernen.

Frau epiliert sich die Beine. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Irgendwann tut's nicht mehr weh: Wer regelmässig epiliert, nimmt das Zupfen kaum noch wahr. Colourbox

Haare unter den Achseln oder an den Beinen – für viele ein Verbrechen an der Schönheit. Gerade in den Sommermonaten, wo Mann und Frau mehr Haut zeigen, möchten viele daher die lästige Behaarung loswerden. Und jeder hat seine Entfernungsmethode dafür. Eine davon ist das Epilieren.

Anders als beim Rasieren bleibt hier die Haut bis zu vier Wochen lang glatt. Zu Beginn ist diese Art der Haarentfernung zwar etwas schmerzhaft, mit jeder Anwendung wird das Haar aber feiner und lässt sich leichter auszupfen. Der Schmerz verschwindet mit der Zeit.

Langsame Geschwindigkeit für weniger «Zupfen»

Das deutsche «ETM Testmagazin» hat fünf aktuelle Epilierer miteinander verglichen. Vier davon können auch auf nasser Haut angewendet werden, sodass sich das Zupfen weniger schmerzhaft anfühlt. Alle Epilierer bieten zwei Geschwindigkeitsstufen, damit an empfindlichen Stellen mit einer niedrigeren Geschwindigkeit epiliert werden kann.

Im Zentrum des Tests stand das Epilier-Ergebnis. Zusätzlich wurden aber auch die Geräte selbst und ihre Handlichkeit untersucht.

Die Kriterien im Detail:

  • Ausstattung (15%): Dokumentation, Lieferumfang, Ausstattung, Verarbeitung
  • Anwendung (25%): Handhabung, Reinigung, Akkulauf- und Ladezeit
  • Ergebnis (60%): Gründlichkeit/Präzision, Haarlängen, Hautschonung

Zusätzliche Aufsätze für Pflege

Gleich drei der fünf Testgeräte erreichten ein «Sehr gut». Sie punkteten vor allem mit einer sehr guten Haarentfernung und einem grosszügigen Lieferumfang. Gemeint sind zusätzliche Aufsätze, mit denen ein Peeling, eine Massage oder eine Rasur möglich ist. Preislich liegen sie sehr nahe beieinander. Beim wichtigsten Kriterium, der Haarentfernung, zeigt der Epilierer von Braun aber einen leichten Vorteil: Er ist das einzige Gerät im Test, das auch kurze Stoppeln problemlos erfasst.

Hier die drei besten Epilierer:

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Rubrik «Testsieger»

In «Testsieger» informiert «Kassensturz» über Tests von anderen Konsumenten-Magazinen und -Sendungen im In- und Ausland. Hier geht es zu allen Tests.

Braun Silk-épil 9 SkinSpa
Gesamtbewertung: Sehr gut (96,4 von 100 Punkten)
Preis: 98.60 Franken *
Bemerkungen: 100 Prozent wasserdicht, daher auch unter der Dusche anwendbar; erfasst auch kurze Stoppeln; einfache Reinigung, üppiges Zubehör.

Panasonic ES-ED 96
Gesamtbewertung: Sehr gut (96,0 von 100 Punkten)
Preis: 95.00 Franken *
Bemerkungen: Grosser Lieferumfang (inkl. Hornhautentferner); Nassanwendung möglich; sehr kurze Stoppeln werden nicht immer direkt erfasst.

Philips Satinelle Prestige BRE650/00
Gesamtbewertung: Sehr gut (93,0 von 100 Punkten)
Preis: 98.90 Franken *
Bemerkungen: attraktiver Lieferumfang; Nassanwendung möglich; sehr kurze Stoppeln werden nicht immer direkt erfasst.

* Günstigster Preis gemäss Internetrecherche vom 28.06.2017.
Quelle: «ETM Testmagazin» - Ausgabe 07/2017 Nr. 143 (Internetseite: etm-testmagazin.de)

Video «Blitzlicht-Epilierer: Nicht für jeden Hauttyp» abspielen

Blitzlicht-Epilierer: Nicht für jeden Hauttyp

7:40 min, aus Kassensturz vom 22.5.2012