Fleischskandal: Coop versucht Kunden zu besänftigen

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  • Fleischskandal: Coop versucht Kunden zu besänftigen

    Nach dem Fleisch-Skandal versucht Coop mit einem «Tag der offenen Tür» das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Es bleibt noch viel zu tun, zeigt ein «Espresso»-Augenschein vor Ort.

    «Es ist eine Sauerei!», bringt es die Kundin einer Basler Coop-Filiale auf den Punkt. Dass bei Coop zum Teil abgepacktes Fleisch nach Ablaufdatum mariniert und weiterverkauft werde, das sei ungeheuerlich. Zwar sei sie überzeugt, dass in «ihrer» Filiale alles mit rechten Dingen zuginge, das Misstrauen gegenüber dem Fleisch im Offenverkauf bleibe aber.

    «Es ist eine Sauerei!» sagt auch Patrice Steinbrucker, seit über zwanzig Jahren Metzger bei Coop. Deshalb ist er wütend auf seine Metzgerkollegen, die den Fleisch-Skandal verursacht haben. Seit ein paar Tagen muss er ständig mit dem Misstrauen der Kunden umgehen und versucht, das verlorene Vertrauen wieder zurückgewinnen. Da braucht es viel Fingerspitzengefühl, um die zahlreichen Fragen zu beantworten. Ein «Tag der offenen Tür» alleine reicht nicht.

    Simon Thiriet & Oliver Fueter

  • Wohin mit alten CDs und DVDs?

    In Schweizer Haushalten verstauben Millionen von alten Musik-CDs und Film-DVDs. Entsorgt man sie im Hausabfall, verbrennen sie in der Kehrichtverbrennung zwar ohne schädliche Rückstände, besser ist es jedoch, die Kunsstoffscheiben wieder zu verwerten.

    Die Migros betreibt in mittlerweile 92 Filialen entsprechende Recycling-Stationen.

    Bis 2013 sollen laut der Migros in sämtlichen Filialen alte CDs, CD-Roms, DVDs oder Blu-rays zurückgenommen werden. Diese werden nach China transportiert, wo daraus der hochwertige Kunststoff Polykarbonat gewonnen wird. Daraus werden wiederum z.B. Töffhelme oder Brillengestelle hergestellt.

    Matthias Schmid