Das Millionenmolekül: viel Geld für Uni-Erfindung

  • Mittwoch, 13. Juni 2012, 9:06 Uhr
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An der Universität Basel hat der Chemiker Beat Ernst mit einer Partnerfirma in den USA einen Wirkstoff entwickelt, der vielen Patienten Hoffnung macht auf Linderung. Mit der Lizenz verdient die Uni Basel einen Millionenbetrag - volle Transparenz gibt es nicht.

Das «Millionenmolekül» GMI-1070 als Drahtmodell.
Bildlegende: Das «Millionenmolekül» GMI-1070 als Drahtmodell. Keystone

Genauere Angeben macht die Universität Basel nicht, mit Verweis auf Vertraulichkeitsklauseln mit dem weltgrösste Pharmakonzern Pfizer. Dieser bezahlt einen dreistelligen Millionenbetrag für das Recht, die Substanz zu kommerzialisieren. Der Wirkstoff hilft Patienten mit einer sogenannten «Sichelzellenanämie».

Diese lukrative Zusammenarbeit von Hochschule und Konzern ist ein Lehrstück über Patente, Lizenzen und Geheimverträge. Sie zeigt exemplarisch Chancen und Risiken solcher Kooperationen. Eine Recherche von Patrik Tschudin.

Autor/in: Patrik Tschudin