Der überflüssige Mensch – ein Gespräch mit Ilija Trojanow

  • Dienstag, 5. November 2013, 9:06 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 5. November 2013, 9:06 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 5. November 2013, 18:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Der Überfluss produziert überflüssige Menschen. Zu diesem Schluss kommt der Schriftsteller Ilija Trojanow in seinem neuen Buch «Der überflüssige Mensch».

Ilja Trojanow und Christian Muhrbeck: «Wo Orpheus begraben liegt».
Bildlegende: Ilja Trojanow und Christian Muhrbeck: «Wo Orpheus begraben liegt». Hanser Verlag

In seinem Buch «Der überflüssige Mensch» analysiert der deutsche Autor Ilija Trojanow die Folgen des globalisierten Kapitalismus. In wenigen Kapiteln zeigt er auf, wie Menschen überflüssig werden, weil sie keine Arbeit haben und wenig konsumieren.

Jahrelang hat Trojanow mit dem Berliner Fotografen Christian Muhrbeck sein Herkunftsland Bulgarien bereist und beobachtet, wie viele Menschen zwischen Postsozialismus und Kapitalismus zerrieben werden. Ihre Erkundungen fassen sie im Buch «Wo Orpheus begraben liegt» zusammen.

Im Gespräch mit Karin Salm erzählt Ilija Trojanow, warum er von Empörung gar nichts hält und warum er an die Kraft der Empathie glaubt.

Buchhinweise Ilija Trojanow:
«Der überflüssige Mensch.» Residenz Verlag, 2013.
«Wo Orpheus begraben liegt.» Hanser Verlag, 2013.

Autor/in: Karin Salm