Eine neue Sicht auf die Geschichte - mit Wael Shawkys Marionetten

Das Kunsthaus Bregenz widmet dem ägyptischen Künstler Wael Shawky eine grosse Ausstellung. Er zeigt, was in der westlichen Welt bisher kaum wahrgenommen wurde: Die Kreuzzüge aus arabischer Sicht. In Filmen lässt Shawky kunstvolle Marionetten zu Texten aus arabischen Geschichtsdokumenten agieren.

Marionetten in einem Raum.
Bildlegende: Wael Shawkys Marionette im Kunsthaus Bregenz. Wael Shawky/Kunsthaus Bregenz

Die weiteren Themen des Vorabends:

  • Realität und Fiktion: Das Gespräch über die Wechselwirkung von Tagespolitik und filmerischer Fiktion im französischen Kino.
  • Politik und Poesie: Die Begegnung mit zwei israelischen Dichterinnen, die unterschiedlich mit der gesellschaftlichen Stimmung in Israel umgehen.
  • Musik und Kalter Krieg: Die «Momentaufnahme» über die aussergewöhnliche Freundschaft des Briten Benjamin Britten und des Russen Mstislav Rostropovich.
  • Die Rubrik «Screenshot»: Wie ein Webprojekt der BBC auf einem Handyscreen die Geschichte eines Flüchtlings nacherzählt.

Moderation: Iren Grüter, Redaktion: Barbara Peter