Camenisch, Eggers, Ferrari, Bost und Enzensberger

  • Dienstag, 25. Juni 2013, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 25. Juni 2013, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 26. Juni 2013, 1:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 26. Juni 2013, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 27. Juni 2013, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 27. Juni 2013, 12:45 Uhr, SRF info
    • Samstag, 29. Juni 2013, 14:05 Uhr, SRF 1

Der Literaturclub diskutiert im Juni über Arno Camenisch: «Fred und Franz», Dave Eggers: «Ein Hologramm für den König», Jérôme Ferrari: «Predigt auf den Untergang Roms», Pierre Bost: «Ein Sonntag auf dem Lande» und über Christian Enzensberger: «Nicht Eins und Doch».

Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Hildegard Keller und Rüdiger Safranski diskutieren die wichtigen Bücher im Juni: Zwei Männer im Gespräch über die Frauen bei Arno Camenisch. Ein amerikanischer Loser in der Wüste Saudi-Arabiens im neuen Roman von Dave Eggers. Eine Bar auf Korsika wird zur Weltbühne in der «Predigt auf den Untergang Roms» von Goncourt-Preisträger Jérôme Ferrari. Die Schwierigkeiten des Familienlebens, erzählt von Pierre Bost. Und ein lesender Spaziergänger im Buch der Natur, aus dem Nachlass von Christian Enzensberger.

Im «Literaturclub Plus» verraten die Kritiker, was sie im Urlaub lesen.

Beiträge

  • «Fred und Franz» von Arno Camenisch

    In 24 alltäglichen Szenen lässt Arno Camenisch seine Helden Fred und Franz über Gott und die Welt räsonieren. Arno Camenisch schreibt über die Freundschaft, über Liebe und Tod. Seine Dialoge wandern dabei über Stock und Stein, voller Abschweifungen, voller Gedankensprünge.

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  • «Ein Hologramm für den König» von Dave Eggers

    Die Chinesen sind schuld. Das denkt Alan Clay, der einsame amerikanische Held in Dave Eggers neuem Roman. Er hat in seiner Heimat mit Fahrrädern gehandelt, bevor die Chinesen kamen und das Geschäft übernahmen. Jetzt sitzt er in einem Zelt in der Wüste Saudi-Arabiens und wartet. Er ist IT-Vertreter, Handlungsreisender in Software wie Willy Loman aus Arthur Millers «Tod eines Handlungsreisenden». Alan Clay hat ein «Hologramm für den König» vorbereitet. Doch in der Wüste gibt es kein W-Lan - und der König will nicht kommen.

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  • «Predigt auf den Untergang Roms» von Jérôme Ferrari

    Die Welt ist ein Dorf, sagt man. Im Roman des Goncourt- Preisträgers Jérôme Ferrari ist die Welt eine Bar. Eine Bar im Südwesten Korsikas ist Schauplatz für das ganze verdichtete Weltgeschehen, für Gewalt und Alkohol, Sex und Männerfreundschaft, für Philosophie und Theologie. Ein Kneipenroman mit Zitaten des Augustinus.

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  • «Ein Sonntag auf dem Lande» von Pierre Bost

    Eine Landpartie am Sonntag. Jeden Sonntag reist der Sohn von «Monsieur Ladmiral» zum Vater aufs Land, begleitet von Ehefrau und Kindern. Alle sind bemüht, es möglichst allen recht zu machen. Auch die unverheiratete Tochter ist dort - und bringt Unruhe. Die letzten drei Jahrzehnte seines Lebens hat er nur noch Drehbücher geschrieben, bis zu seinem Tod 1975. Aber es war sein letzter Roman, der von Bertrand Tavernier verfilmt wurde: «Ein Sonntag auf dem Lande» von Pierre Bost, erstmals publiziert 1945 und jetzt in einer neuen Übersetzung erschienen.

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  • «Nicht Eins und Doch» von Christian Enzensberger

    Weder Roman noch Essay sind Christan Enzensbergers Gedanken über die Natur. Sondern eine grosse meditative Spekulation auf tausenden von Blättern aus dem Nachlass des Schriftstellers, der 2009 starb. Fragmente einer Naturphilosophie, an der Christian Enzensberger die letzten zwanzig Jahre seines Lebens gearbeitet hat.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Die Besteigung des Rum Doodle» von William E. Bowman, Verlag Rogner & Bernhard (Elke Heidenreich) / «Verliebte Wagnerianer» von Daniel Spitzer, Edition Alea (Rüdiger Safranski) / «Moi, Eugénie Grandet» von Louise Bourgeois, Hrsg. Jean Frémon, Piet Meyer Verlag (Hildegard Keller).

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