Nistkasten für Spatzen richtig bauen

Der Hausspatz ist der Vogel des Jahres 2015. Er leidet jedoch unter Wohnungsnot. Mit geeigneten Nistkästen kann man ihm helfen. Dabei sollte man einiges beachten.

Spatz sitzt an der Sonne
Bildlegende: Obschon ein Allerweltsvogel, musste der Hausspatz in England auf die Rote Liste gesetzt werden. Colourbox

Als Höhlenbrüter nutzt der Spatz oft Nischen an Häusern und unter Dächern, um sein Nest zu bauen. Diese findet er aber bei Neubauten und nach Renovationen kaum mehr. In gewissen Gegenden der Schweiz ist er um bis zu 40 Prozent zurückgegangen.

Um den Hausspatz zu retten, ist es deshalb wichtig, beim Bauen und bei Renovationen Brutnischen zu integrieren oder durch Nisthilfen zu ersetzen.

Worauf man beim Nistkasten achten muss:

• Spatzen brauchen ein Einflugloch mit einem Durchmesser von 32mm
• Für Spatzen besonders geeignet ist ein Reihenhaus mit mehreren Nistkästen nebeneinander, da die Vögel gerne in Kolonien brüten

  • Das Einflugloch Richtung Osten oder Südosten ausrichten
  • Den Nistkasten ab einer Höhe von mindestens zwei Metern an einem Baum oder einer Hauswand montieren
  • Für Schutz vor Katzen sorgen
  • Je natürlicher die Umgebung, desto mehr Nahrung finden die Vögel
  • Auf Gift im Garten verzichten

Redaktion: Doris Rothen