Die Gwundrigen: Ursula Hürzeler und Simon Geissbühler

  • Sonntag, 13. November 2016, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 13. November 2016, 10:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 13. November 2016, 22:08 Uhr, Radio SRF 1

Für diese beiden hört die Welt nicht vor der Haustüre auf: Ursula Hürzeler war 40 Jahre lang Journalistin bei SRF und interviewte Persönlichkeiten aus aller Welt. Simon Geissbühler ist Diplomat beim EDA, lebte in Mexiko, Polen oder Rumänien und suchte kürzlich seinen Ururgrossonkel in Argentinien.

Die drei Gesprächsgäste stehen vor einem Radio SRF 1-Banner.
Bildlegende: Zu Gast bei Sonja Hasler (rechts): Ursula Hürzeler und Simon Geissbühler. SRF

Ursula Hürzeler

Aufgewachsen ist die ehemalige Radio- und Fernsehfrau Ursula Hürzeler in Zurzach. Schon als Kind war sie sehr gwundrig. Weil sie immer wusste, was in der Umgebung los war, nannte ihre Mutter sie «Das Tagblatt von der Pfauengasse». Hürzeler machte zuerst das KV bei einem Unterwäschehersteller, wurde dann Redaktionssekretärin beim Aargauer Tagblatt und begann selber zu schreiben.

Als erste Frau und einzige Nicht-Akademikerin landete sie 27jährig beim «Echo der Zeit». Sie wurde Vollblutjournalistin bei Radio und Fernsehen, berichtete aus Deutschland, interviewte Angela Merkel oder Indira Ghandi. Und hatte daneben auch eine Tochter. Heute ist Ursula Hürzeler pensioniert und lebt mit ihrem Mann in Bern.

Simon Geissbühler, Diplomat und Buchautor

Simon Geissbühler ist in der Nähe von Bern aufgewachsen. Schon als Bub kniete er über Landkarten und liebte es, mit seinem Grossvater «Reisli» zu machen zu historischen Stätten in der Schweiz. Geissbühler wurde Historiker, später Diplomat beim EDA, war unter anderem in den Botschaften in Mexiko-Stadt, Bukarest und Warschau tätig und schrieb auch Reden für die damalige Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

Kürzlich machte er sich in Argentinien auf die Spuren seines ausgewanderten Ururgrossonkels Ernst Geissbühler und fand in Übersee unverhofft neue Verwandte. Simon Geissbühler lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Oberwangen bei Bern. Über diese Spurensuche hat er das Buch «Der einarmige Auswanderer – eine Spurensuche von Emmental nach Argentinien» verfasst.

Die Gesprächssendung «Persönlich» wird am Sonntag, 13. November 2016 live aus den Vidmarhallen in Liebefeld bei Bern gesendet. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei. Türöffnung: 9 Uhr. Beginn der Sendung: 10 Uhr. Keine Sitzplatz-Reservation.

Moderation: Sonja Hasler