Sommerserie Frag-würdig: Filmschaffen in China - reine Zensur?

  • Mittwoch, 31. Juli 2013, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 31. Juli 2013, 10:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 31. Juli 2013, 22:06 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Wie stark steht das chinesische Filmschaffen unter der Aufsicht des Staates? Wie lang ist der Arm der Zensur tatsächlich? Drei unabhängige Filmschaffende aus China geben Auskunft in der Reflexe-Sendung von Brigitte Häring.

Chinesische Soldaten während des Abschlusskonzertes des Beijing International Film Festivals, 2012.
Bildlegende: Chinesische Soldaten während des Abschlusskonzertes des Beijing International Film Festivals, 2012. Keystone

Mehr denn je bemüht sich der chinesische Staat, international als Filmland anerkannt zu werden: Mit dem Beijing Film Festival, von der Regierung 2011 ins Leben gerufen, soll nun neben dem Shanghai-Festival auch in der Hauptstadt ein internationales A-Festival etabliert werden. International renommierte chinesische Regisseure werden mit Millionenbeträgen gefördert, wie Zhang Yimou, dem 2008 die Regie der Olympia-Zeremonien übertragen wurde und der immer wieder mit grossem Aufwand chinesische Historiendramen auf Leinwand bannt, zuletzt 2012 «The Flowers Of War», in dem neben chinesischen Filmstars auch der Hollywood-Star Christian Bale mitspielt. Filmschaffen ist in China Staatsangelegenheit: Wer Filmförderung bekommt, muss unter ständiger Aufsicht der Zensurbehörden arbeiten. Wie frei können diejenigen unabhängigen Filmschaffenden in China arbeiten, die ohne öffentliche Gelder auskommen müssen? Drei unabhängige chinesische Filmschaffende geben Auskunft.

Erstausstrahlung: 22.3.2012

Autor/in: Brigitte Häring