Roger Schawinski im Gespräch mit Andreas Thiel

  • Montag, 15. Dezember 2014, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 15. Dezember 2014, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 16. Dezember 2014, 3:15 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 16. Dezember 2014, 8:21 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 16. Dezember 2014, 9:53 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 16. Dezember 2014, 10:25 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 20. Dezember 2014, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 21. Dezember 2014, 14:30 Uhr, SRF info

Mit seinem Artikel über den Koran in der «Weltwoche» hat der Satiriker Andreas Thiel eine weitere Stufe der Provokation gezündet. Alles ernst gemeint? Roger Schawinski fragt nach.

Er steht dazu und sagt es jedem, der ihn fragt. Und auch ungefragt lässt er verlauten, er sei ein «enfant terrible». Das sei er schon immer gewesen. Er brach in die Schule ein, später hat diese ihn rausgeschmissen. Nun verdient der Satiriker Andreas Thiel eben mit Provokation sein Geld.

Es heisst, er sei der rechtsbürgerliche unter den Komikern. Thiel sagt, jene, die das behaupten, stünden eben zu weit links. Der 43-Jährige, der seit gut zwei Jahren mit einer Irokese das Establishment einzuschüchtern versucht, bezeichnet sich abwechslungsweise als Anarchist oder Anarcho-Liberaler.

Thiel ist der Komiker, der sich getraut, auf der Bühne auch über den Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern Witze zu reissen. Das kommt offenbar an. Kaum ein Schweizer Komiker hat so viele Preise erhalten, darunter auch den Salzburger Stier und den Deutschen Kabarettpreis.

Vor wenigen Wochen wurde Thiel ganz ernst: In der «Weltwoche» publizierte er seine Kritik am Koran – ein Buch, das seiner Meinung nach ein einziger Aufruf zur Gewalt ist. Das irritierte. Repliken und Morddrohungen folgten.

Was hat Thiel dazu bewogen, als Religionskritiker aufzutreten? Ohne Bühne unter den Füssen und ohne den Massanzug, den er sonst bei seinen Auftritten trägt. In «Schawinski» nimmt er Stellung

58 Kommentare

Kommentarfunktion deaktiviert

Wir haben die Kommentarfunktion auf dieser Seite aus Kapazitätsgründen deaktiviert. Aktuell warten sehr viele Kommentare auf die Freischaltung, wir werden sie schnellstmöglich sichten. Danach ist die Kommentarfunktion wieder aktiv. Wir bitten um Verständnis.

    • , Basel

      Dienstag, 16.12.2014, 15:22

      Schwawinki war Thiel überhaupt nicht gewachsen. Mit Beleidigungen, Unterstellungen und Verunglimpfungen versuchte er oberhand zu gewinnen, was ihm nicht gelang. Thiel blieb sachlich und ruhig und war ihm haushoch überlegen. Bei einem selbstbewusten Gesprächspartner, der sich von ihm nicht mundtot machen lässt, wird Schwawinski frech und arrogant. Gestern Abend war er noch um einiges unsympathischer als gemeinhin. Wahrscheinlich hat er den Artikel von Thiel in der Weltwoche gar nicht gelesen.

    • , 8005 Zürich

      Dienstag, 16.12.2014, 15:16

      Hat Thiel eigentlich eine einzige Frage beantwortet? Immer nur Gegenfragen zu stellen, hat höchstens seine dumben Anhänger beglückt. Und dass er ca. 10mal fragen muss, ob denn Schawinski den Koran gelesen habe, obwohl er ihm dies bereits beim ersten Mal beantwortete (mit Nein), hat nur gezeigt, dass Thiel nicht im Geringsten begreift, um was es eigentlich genau geht. Aber seine geistigen Jünger ja ebenfalls nicht. Wen wundert's?

    • , Zürich

      Dienstag, 16.12.2014, 15:08

      Was will Thiel eigentlich damit erreichen? Will er 1.6 Milliarden Muslime davon überzeugen, dass sie sich vom Islam entfernen sollen? Eine solche Aussage bringt doch nichts! Lieber lernen wir miteinander zu leben. Roger Schawinski hat schon recht, dass man sich nicht in die Situation eines Religionskrieges bringen soll. Es lebe der Friede und keine Provokation und kein Rassismus!

      • , Zürich

        Dienstag, 16.12.2014, 15:19

        Jede Zeitung in der Schweiz hat schon Karikaturen vom Paps gedruckt. Auch im Fernsehn und den anderen Medien wird die Kirche und ihre Würdenträger nach Lust und Laune veräppeln. Aber sobald es um den Islam geht, wird Zensur gefordert, sonst rollen die Köpfe - wörtlich und im übertragenen Sinne.