Roger Schawinski im Gespräch mit Christoph Mörgeli

Christoph Mörgeli fühlt sich bestätigt: Zwei ehemalige Mitarbeiter des Medizinhistorischen Instituts wurden vorübergehend freigestellt. Sie sollen die vertraulichen Dokumente über Christoph Mörgeli den Medien zugespielt und so die Affäre ins Rollen gebracht haben.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen zwei Mitarbeiter des Medizinhistorischen Institutes eingeleitet. Die beiden stehen im Verdacht, dem «Tages- Anzeiger» zwei Berichte zugespielt zu haben, in denen die Leistung von Christoph Mörgeli am Medizinhistorischen Institut kritisiert wird. Weil diese Dokumente geheim waren, erstattete die Uni Mitte September Anzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung. An die Universität dürfen die beiden Verdächtigen vorläufig nicht zurück. Sie wurden bis auf weiteres suspendiert. Und Mörgelis ehemaliger Vorgesetzter, Flurin Condrau, hat die Leitung des Instituts vorübergehend abgelegt. Das ist Wasser auf die Mühlen von Christoph Mörgeli. Er fühlt sich schon lang als Mobbing-Opfer und kritisiert seine Entlassung als Kurator des Museums aufs schärfste. Nicht nur diesen Job will er zurück, auch für den Posten des Unirektors hat er sich beworben. Was bezweckt er mit diesem aussichtslosen Unterfangen? Geht es wirklich nur um seine Person als SVP-Nationalrat und nicht um seine mangelhaften Leistungen als Professor? Roger Schawinski stellt die kritischen Fragen.

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