Randen-Lasagne. Mit Fisch. Ähm… ernsthaft jetzt?

Diese nordisch inspirierte Kombination mag schräg klingen, ist aber megafein: Das Erdige der Randen korrespondiert vorzüglich mit dem Geschmack von süss-sauer eingelegtem Fisch. Die Lasagne wiederum erhält durch die Randen ihren ganz eigenen Touch. Nicht nur farblich. Ausprobieren!

Randenlasagne
Bildlegende: Randenlasagne SRF 3

Der Fisch wird nicht in die Lasagne gepackt, sondern kommt separat auf den Teller. Chefkoch Jann Hoffmann mariniert die Felchenfilets in einem würzigen Essigsud: Mit weissem Balsamico, Lorbeerblättern, Schalotten, Senfkörnern, Knoblauch und etwas Zucker.

Den Essigsud könnte man auch noch mit Koriandersamen oder schwarzem Pfeffer würzen. Und wers nicht so mit Felchen hat, nimmt Sardinen. Der Sud wird heiss über den Fisch gegossen. So werden die Fischfilets gar und gleichzeitig mariniert. „Wow, das muss ich unbedingt auch mal ausprobieren!, schwärmt Küchengehilfe Philippe Gerber. Und muss erst mal Randen schälen.

Randen: Die Zauberknolle, die glücklich macht

Dem Knollengewächs werden gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Randen können offenbar auch den Spiegel unseres Glückshormons Serotonin erhöhen! Also: Randen geschält, in Scheiben geschnitten und ab in die Lasagne. Zusammen mit einem Guss aus Quark, Eiern, Bouillon und Cayenne-Pfeffer.

Dazu noch Käse. Und so wird die Lasagne gebaut: Unten eine Schicht Randen, dann Guss, obendrauf Käse, und dann eine Lage Pastateig. Immer weiter so. Und dann ab in den Ofen. Noch eine Salsa verde für den Fisch hingezaubert. Und fertig. „Mega. Sagt Gerber. „Mega. Sagt Hoffmann. Die beiden wissen, was gut ist!

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Autor/in: Gaudenz Weber