Auch in der Schweiz gibt es Genitalverstümmelungen

Weltweit werden jede Stunde 300 Mädchen verstümmelt. Die weibliche Genitalverstümmelung oder Mädchenbeschneidung ist zwar in den meisten Ländern verboten, sie wird dennoch durchgeführt. Auch in der Schweiz gewinnt das Thema zunehmend an Brisanz.

Viele Flüchtlinge kommen aus Eritrea, wo Genitalverstümmelung weit verbreitet ist. Terre des Femmes nimmt deshalb den internationalen Tag „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung zum Anlass, um auch in der Schweiz den Kampf gegen die Mädchenbeschneidung zu verstärken. Wie viele Mädchen und Frauen in der Schweiz sind betroffen?
Die Frage geht an Marisa Birri. Sie ist Projektleiterin von Terre des femmes Schweiz.

Autor/in: Iwan Santoro, Redaktion: Tina Herren