«Das Vetorecht ist überholt»

Die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats sollen freiwillig auf ihr Veto verzichten, wenn es einen Verdacht auf Völkermord gibt. Das fordert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Drei muslimische Geistliche beobachten eine Beerdigungszeremonie.
Bildlegende: Beerdigungszeremonie in Srebrenica, wo anfang der 90er-Jahre ein Völkermord begangen wurde. Keystone

Der Journalist Andreas Zumach ist auf die UNO spezialisiert. Er findet, das Vetorecht müsse revidiert werden. Er erklärt im Gespräch aber als erstes, wie es überhaupt zu diesem Vorschlag gekommen ist.

Autor/in: Marc Allemann, Redaktion: Hans Ineichen