Debalzewe: «Eine Stadt, die einen Monat lang beschossen wurde»

Separatisten und russische Kämpfer haben die ukrainische Armee aus der Stadt Debalzewe vertrieben - trotz Waffenstillstand und weiteren, anderslautenden Vereinbarungen. Nach der Niederlage ist die ukrainische Armee demotiviert, entkräftet, ratlos.

Auf einer Strasse fahren gepanzerte Fahrzeuge der Separatisten neben Autos von Zivilisten.
Bildlegende: Ein gepanzerter Konvoi der Separatisten in der Nähe von Debalzewe. Keystone

Debalzewe liegt in Trümmern - genauso wie die Hoffnung der Menschen.

Die Stadt sehe mittlerweile aus wie ein Ort, der einen Monat lang mit schwerer Artillerie beschossen wurde, sagt Konrad Schuller. Er ist Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und hat die Stadt Debalzewe besucht.

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Salvador Atasoy