Der Terror von Boko Haram hat Nigeria fest im Griff

Furcht und Schrecken verbreitet die islamistische Terrormiliz Boko Haram im Nordosten von Nigeria. Ihre Mitglieder brennen ganze Dörfer nieder, morden und vergewaltigen. Die Regierung hat sich nun dem Terror gebeugt: Sie verschiebt die für Samstag geplanten Präsidentenwahlen um sechs Wochen.

Aufnahme eines Demonstranten in Nigeria, der ein Plakat hochhält und gegen die Verschiebung der Wahlen protestiert.
Bildlegende: Protest gegen den Entscheid der Regierung, die Wahlen in Nigeria zu verschieben. Keystone

Doch niemand in Nigeria glaubt, dass die Regierung das Problem Boko Haram in den nächsten Wochen lösen kann; weder die Million Bürgerinnen und Bürger, die vor Boko Haram auf der Flucht sind, noch die Soldaten selbst, wie die Reportage aus Nigerias Hauptstadt Abuja zeigt.

Autor/in: Nicole Macheroux-Denault, Redaktion: Barbara Peter