«Die Zerstörung der Ölinfrastruktur des IS kann etwas bewirken»

Der britische Premierminister David Cameron fackelte nicht lange. Kaum hatte das Parlament die Militärintervention gegen die Islamisten in Syrien abgesegnet, sind auch schon die ersten Kampfflugzeuge in die Luft gestiegen, um Ziele in Syrien zu bombardieren.

Zu sehen ist ein Ölfeld in Syrien, das aber unter der Kontrolle der kurdischen Milizen in der Nähe der Stadt Deriq ist
Bildlegende: Britische Luftangriffe gegen Ölfelder in Syrien können im Kampf gegen den IS etwas bewirken, sagt Militärexperte Mauro Mantovani. Keystone

Als erstes kamen Ölfelder unter Beschuss. Bisher war Grossbritannien nur über dem Irak aktiv.

Mauro Mantovani ist Militärexperte an der ETH Zürich. Mit diesen Luftangriffen der Briten könne man im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat etwas bewirken.

Autor/in: Urs Gilgen, Redaktion: Claudia Weber