Kein Wasser in Kolumbien: Welche Schuld trägt Glencore?

Es war eine besondere Reisegruppe, die vor genau einem Jahr nach Kolumbien gereist ist: Einzelne besorgte Schweizer Bürger, Mitglieder der "Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien" und das Spitzen-Managment von Glencore. Mit dabei war auch der CEO des Rohstoff-Konzerns, Ivan Glasenberg.

Eine der vielen Kohleminen von Glencore.
Bildlegende: Milliardengeschäft mit Folgen: Ganze Dorfgemeinschaften mussten in Kolumbien dem Kohleabbau weichen. Reuters

Glasenberg hatte damals versprochen, dass Glencore die Probleme, die durch den Kohle-Abbau entstanden sind, lösen würde, etwa den fehlenden Zugang zu Trinkwasser.

Ein Jahr ist seit diesen Versprechen vergangen - und so gut wie nichts ist passiert. Das sagt zumindest Stephan Suhner. Er arbeitet für die "Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien" und war mit Glasenberg in Kolumbien unterwegs. Das Versprechen stehe und Glencore arbeite an der Umsetzung, entgegnet Michael Fahrbach, Nachhaltigkeits-Verantwortlicher von Glencore.

Mit beiden hat Melanie Pfändler gesprochen.

Autor/in: Eliane Leiser, Moderation: Barbara Büttner, Redaktion: Melanie Pfändler