«Kolumbiens Wirtschaftswachstum erreicht die Bedürftigen nicht»

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann ist in Lateinamerika. Bevor er an die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio reist, macht er einen kurzen Stopp in Kolumbien. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Präsident Juan Manuel Santos, sowie mit der Aussen- und Handelsministerin des Landes.

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann und die kolumbianische Aussenministerin Maria Angela Holguin.
Bildlegende: Bei seinem Besuch trifft sich Schneider-Ammann nicht nur mit Politikern, sondern auch mit NGOs. Keystone

Die mitreisenden Wirtschaftsvertreter hoffen nach dem Ende des jahrzehntelangen Bürgerkrieges auf neue Geschäfte. Kolumbien ist aber auch ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Stephan Suhner sieht jedoch einen Widerspruch zwischen der Schweizer Wirtschaftsförderung und dem Engagement für Menschenrechte. Suhner ist Leiter der Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien, die sich seit für die Menschenrechte in Kolumbien einsetzt.

Autor/in: Max Ackermann, Redaktion: Susanne Stöckl