«Österreich positioniert sich mit den Visegrad-Staaten»

Österreich will künftig seine Südgrenze lückenlos und deutlich strenger kontrollieren. Die Massnahmen betreffen zwölf Grenzübergänge nach Slowenien, Ungarn und Italien.

Zwei Kinder blicken durch Maschendrahtzaun.
Bildlegende: Österreich will neben anderen Massnahmen auch neue Zäune an der Grenze bauen. Keystone

Österreich positioniere sich damit auf Seiten der osteuropäsischen Visegrad-Staaten, die das Schengen-System der offenen Grenzen ausser Kraft setzten wollen. Das sagt Alexandra Förderl-Schmid, die Chefredaktorin der Tageszeitung «Der Standard». Die Massnahme werde allgemein begrüsst.

Autor/in: Claudia Weber, Redaktion: Erich Wyss