Reaktionen auf Irakbericht in Basra: «Die Briten sind zu früh weg»

«Völlig unzureichend» seien die Pläne für die Nachkriegszeit in Irak gewesen. Dies ist eine der Hauptkritiken im sogenannten Chilcot-Bericht, der am Mittwoch erschienen ist. Darin wurde die Beteiligung Grossbritanniens am Irakkrieg 2003 untersucht.

Kinder in einem Flüchtlingscamp.
Bildlegende: Vertriebene Kinder in einem Flüchtlingscamp in Basra. Keystone

Wie der Irak unter eben diesen «unzureichenden» Plänen für die Nachkriegszeit zu leiden hat, das zeigt sich in Basra, der drittgrössten Stadt des Landes. Dort waren die Briten während des Irakkriegs stationiert. Die Journalistin Birgit Svenson lebt in Irak. Sie sagt: Der Bericht selbst hätte die Bevölkerung in Basra nicht wirklich interessiert.

Autor/in: Barbara Büttner, Redaktion: Susanne Stöckl