Die Hüttenwarte/wartinnen ziehen Bilanz: Wie geht's weiter?

Knappe Platzverhältnisse im Wallis, Gabi verfolgt ihre Projekte und kurze Verschnaufpause auf der Rotondohütte.

Nach 2 Monaten Babypause im Tal fliegt Debi Schwitter zum Saisonende mit ihren beiden Kindern wieder auf die Oberaletschhütte. Ihr Mann Peter, seit 13 Jahren Hüttenwart mit Leib und Seele, würde sich wünschen, dass sie als Hüttenwartfamilie weiterhin zur Hälfte des Jahres auf der Hütte leben könnten. Doch bald wird klar: Die Platzverhältnisse sind nicht ideal.   

Auf der Fridolinshütte hat Gabi Aschwanden ganz besondere Hüttengehilfen bekommen. Es sind 6 Menschen mit einem Handicap, welche im Rahmen einer Projektwoche Einblick in den Hüttenwartjob bekommen. Schon anfangs Saison hat sich Gabi zum Ziel gesetzt, mit solch aussergewöhnlichen Ideen und Projekten ihren Hüttenwart-Alltag zu durchbrechen. Mit Erfolg? Am letzten Tag der Saison zieht sie Bilanz.

Auf der Rotondohütte haben Jeanne Richenberger und Tanja Pfammatter ihre erste Sommersaison hinter sich. Die Neueinsteigerinnen bereuen ihren Wechsel vom Stadt- zum Hüttenleben keinen Moment, auch wenn der 24-Stunden-Job doch ziemlich ermüdend ist. Sie selbst wollen den Bergherbst jetzt geniessen und etwas entspannen. Viel Zeit dazu bleibt ihnen nicht. Bald beginnt die Skitouren-Saison und die Hütte braucht neue Vorräte.