Sendungsporträt

«SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» verbringt eine Saison lang, von Frühling bis Herbst, auf drei SAC-Hütten und taucht ein in das arbeitsintensive Alltagsleben der Hüttenwarte und ihrer Familien.

Der Name ist Programm: SRF geht hinaus aus den Studios, hin zu den Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Schönheiten und Eigenheiten der Schweiz werden auf positive und lustvolle Weise präsentiert. So auch bei «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten».

Tom Schmidlin, Bereichsleiter Volkskultur:

« Die SAC Hüttenwarte sind die Gastgeber der Berge. Mit viel Herzblut und Begeisterung sorgen sie dafür, dass jeder Wanderer und jeder Bergsteiger eine warme Mahlzeit und ein frischgemachtes Bett bekommt. «SRF bi de Lüt» begleitet diese Hüttenwarte und ihre Familien durch Sturm und Sonnenschein. »

«SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» verbringt eine Saison lang auf drei SAC-Hütten, taucht ein in das arbeitsintensive Alltagsleben der Hüttenwarte und ihrer Familien, blickt in ihr Privatleben mit vielen Entbehrungen. Dazu lernt es die verschiedenen Ansprüche der Touristen und Gäste kennen und geniesst nicht zuletzt die archaischen, hochalpinen Naturschönheiten rund um die Hütten.

Dabeisein ist das Wichtigste

Kamerateam im Nebel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dreh im Nebel SRF

Das Produktionsteam von «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten» besteht aus drei Leuten: einem Produzenten/Redaktor und zwei Redaktorinnen, die je einer Hütte zugeteilt sind. Zusammen mit je einem Kameramann und einem Tonoperateur filmen sie rund 80 Tage auf den drei Hütten, aufgeteilt in mehrere kurze Blöcke über die ganze Saison hinweg.

Gedreht wird bei jedem Wetter und rund um die Uhr. Was die Hüttenwarte beschäftigt, beschäftigt auch das Kamerateam. Die dokumentarische Arbeit auf den Hütten verlangt demnach einzig das Dabeisein der Kamera, Inszenierungen und Handlungen nach Drehbuch gibt es nicht. Je näher die Kamera bei den Protagonisten sein kann und je vertrauter das TV-Team mit dem Hüttenteam ist, desto besser.

Der Aufwand an Kameratechnik und Material ist minimal. Da nicht immer Helikopterflüge geplant oder möglich sind, muss das ganze Material auch im Rucksack – mit Unterstützung von Helfern – transportiert werden können. Ziel der Reporterteams ist es, sich möglichst unauffällig in das Hüttenleben zu integrieren.