Im Tal der Steine im Tessin

2015

Nik Hartmann ist im Tessin unterwegs. Er durchstreift das Val Bavona und das Val Lavizzara, Seitentäler des Maggiatales. Die Naturschätze Fels und Wasser dominieren diese Welt von herber Schönheit.

Das Val Bavona ist ein wildes Tal. Obwohl nur unweit eines grossen Wasserkraftwerks gelegen, gibt es keinen Strom. Wegen Lawinengefahr bleibt es im Winter geschlossen und ruht. Am ersten Sonntag im Mai nehmen die Menschen von ihrem Tal wieder Besitz für den Sommer. Das wird mit einer Prozession gefeiert.

Auf seiner Reise beeindrucken Nik die steilaufragenden Felswände und tosenden Wasserfälle. Grosse Brocken liegen kreuz und quer verstreut, als hätte ein Riese Murmeln gespielt. Nik bestaunt Felsunterkünfte für Mensch und Tier aus vergangener Zeit. Eine magische Welt. Kaum vorstellbar, wie sich Menschen und Tiere einst in dieser Bergwelt einnisten konnten.

Trockenmauern und Häuser aus Granit und Gneis gibt es unzählige. Nik schaut den Handwerkern zu, wenn sie Steine behauen und millimetergenau setzen. Da wackelt nichts! Im Val Lavizzara besucht Nik eine Bildhauerschule. An einem Marmorbrocken versucht er sich schliesslich als Steinmetz.

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