«Männerküche» (2/5): Fabiano De Gani

Fabiano De Gani aus Chur ist mit 27 Jahren der Jüngste in der diesjährigen Staffel «Männerküche». Seine Leidenschaft gilt dem Essen und allem, was dazu gehört. Darum krempelt er gerade sein Leben um.

Fabiano will reisen gehen: nach Bali und Südamerika. Und er will Köchen über die Schultern schauen, fremdes Essen geniessen. Solange das Geld reicht, will er sich treiben lassen.

Es gibt nichts Schöneres für ihn als einen Tisch voller Gäste – egal ob in Rorschach, wo er die Mütter bekochen wird, oder sonst irgendwo auf der Welt. Sein letzter Arbeitstag als Filialleiter einer Bank steht kurz bevor. Die Wohnung hat er schon längst gekündigt.

Doch bevor das Abenteuer beginnt, hat Fabiano noch ein anderes Ziel: Er will mit seinen raffinierten Kochkünsten die Mütter seiner Kochkonkurrenten überzeugen. Fabiano ist ein Perfektionist, kocht pur und ohne künstliche Zusätze. Er experimentiert gerne und macht von A bis Z alles selber. Rahmspinat mit Tortelloni tönt als Vorspeise unspektakulär. Wäre da nicht die ausgeklügelte Füllung, bestehend aus Eigelb, Pecorino und Schlagrahm. Diese wird im Mund zu einer wahren Geschmacksexplosion.