Friederike Mayröcker – Vom Schreiben und vom Schweigen

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Friederike Mayröcker ist keine Protagonistin, die den Mediengesetzen gehorcht. Trotzdem war sie Büchnerpreisträgerin und Nobelpreiskandidatin. Der Film in internationaler TV-Premiere führt ins Zentrum ihrer poetischen Existenz, in der die unscheinbarsten Dinge zu einem beseelten Kosmos gedeihen.

Nach ihrem ersten Mayröckerfilm hat die Filmemacherin Carmen Tartarotti sich 15 Jahre später entschlossen, einen zweiten Film mit der am 19. Dezember 1924 geborenen Dichterin zu versuchen; diesmal ohne inhaltliche und formale Erwartungseinschränkungen, Längen- und Terminvorgaben von Auftraggebern. Über mehrere Jahre hinweg hat sie die Dichterin in ihrer Wohnung und auf ihren Lesereisen so diskret wie möglich begleitet und befragt, grösstenteils allein mit Kamera und Mikrofon, wie es sich die Protagonistin gewünscht hat - entscheidend unterstützt allerdings vom Schweizer Kameramann Pio Corradi.

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