«Mein Anker»: der Schweizer Maler als weltgewandter Europäer

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Anlässlich der aktuellen Ausstellung in Schaffhausen, «Albert Anker und der Realismus in der Schweiz» (bis 1. September 2013 im Museum zur Allerheiligen in Schaffhausen) zeigt «Sternstunde Kunst» den Dokumentarfilm «Mein Anker» von Renata Münzel in einer Wiederholung.

Im Film sprechen verschiedene Menschen über «ihren» Anker: Kunstbuchverleger Patrick Frey, alt Bundesrat Christoph Blocher oder Drehbuchautorin Katja Früh etwa.

Aus einer Fülle von persönlichen Meinungen entsteht das Bild eines äusserst begabten, aber auch vorsichtigen Menschen, eines gebildeten Zeitzeugen, eines weltgewandten Europäers; eines Künstlers schliesslich, der seine Familie standesgemäss ernähren wollte und so immer wieder zwischen Auftragsarbeit und persönlichem künstlerischem Ausdruck zerrissen wurde.

Haus und Atelier von Albert Anker (1831 bis 1910) sind auch über 100 Jahre nach dessen Tod noch ganz erhalten – ein Besuch bei seinem Ururenkel, der immer noch dort lebt, rundet das Porträt ab.

Schweizer Radio und Fernsehen wiederholt den Film aus dem Jahr 2010, der anlässlich des 100. Todestages von Albert Anker entstand.

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