Musik als Zuflucht – Musik aus Theresienstadt (Konzertausschnitt)

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Das KZ Theresienstadt war ein Ort des Grauens – und der Musik. Anne Sofie von Otter und Daniel Hope lassen Werke erklingen, die im Angesicht des Unfassbaren entstanden sind. Eine aufwühlende Hommage an die Menschen, die diese Zeit nicht überlebten.

Die tschechische Festung war eine perfekte Kulisse, samt Oper, Kaffeehaus und Kinderchören, die berückend schöne Lieder sangen. Ein Trugbild, das den wahren, mörderischen Plan vertuschte und Theresienstadt als jüdische Mustersiedlung inszenierte.

In Theresienstadt zu spielen war jedoch nicht nur makaber. Manchem rettete die Musik die Seele. Menschen wie Viktor Ullmann, Ilse Weber oder Pavel Haas setzten mit ihrer Musik dem Vernichtungswahnsinn eine enorme künstlerische Würde entgegen.

Das Konzert mit Kompositionen aus dem KZ Theresienstadt wurde in der Bayerischen Akademie der Künste aufgezeichnet. Zusammen mit der Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter und dem Geiger Daniel Hope musizieren Bengt Forsberg (Piano) und Bebe Risenfors (Kontrabass, Gitarre, Akkordeon).

Die DVD mit dem gesamten Konzert und dem Dokumentarfilm «Terezín» über die Künstler und ihre Musik in Theresienstadt sind im SRF-Shop erhältlich.

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