Philipp Blom: Europas Aufbruch ins Ungewisse

1914 begann der Erste Weltkrieg – in Philipp Bloms Augen «ein Unfall». In seinem Buch «Der taumelnde Kontinent» zieht er Parallelen zwischen damals und heute: viele in ihrer Existenz verunsicherte Menschen. Mit Philipp Blom, der für Europa eine neue Aufklärung fordert, spricht Katja Gentinetta.

Europa von 1900 bis 1914: Rasender technologischer Fortschritt, Niedergang des Adels, tiefgreifende Umwälzungen im Verhältnis zwischen den Geschlechtern und eine grundlegende künstlerische Neuorientierung prägten jene Jahre. Heute stehen die Menschen wieder vor einer unsicheren Zukunft und stecken in alten Mustern fest.
Der Schriftsteller und Historiker Philipp Blom lebt in Wien.

Die Fernseh-Dokumentationsreihe zu seinem Buch zeigt SRF Ende Mai 2014. Katja Gentinetta unterhält sich in der Sendung mit dem 1970 in Hamburg geborenen Blom über die Verunsicherung der Gesellschaft und die Zwänge der Religion.

Aktuelle Bücher von Philipp Bloom:

  • «Der taumelnde Kontinent - Europa 1900-1914». Carl Hanser Verlag, München 2009.
  • «Böse Philosophen – Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung». Carl Hanser, München 2011.

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