Susan Pinker: Das gute Leben liegt offline

Vor einigen Jahren forderte die Psychologin Susan Pinker mit ihren Thesen zur Rolle der Geschlechter Feministinnen heraus. Nun knöpft sie sich die sozialen Medien vor. Tenor: Kommunikation von Angesicht zu Angesicht macht uns gesünder, glücklicher und klüger. Das Gespräch mit Stephan Klapproth.

Für weltweites Aufsehen sorgte die streitbare Psychologin Susan Pinker 2008 mit ihrem Bestseller «Das Geschlechterparadox», in dem steht: Nicht Männer sind schuld an der schlechteren Stellung der Frauen in der Berufswelt. Frauen wollen nämlich oft gar nicht auf die obersten Chefsessel. Ihr neues Buch «The Village Effect» wird vielen Internet-Begeisterten in die Nase stechen, denn jetzt behauptet sie: Wer zu sehr online lebt, ist weniger glücklich und erst noch schneller tot. Ein Gespräch über die Vereinsamungsgefahr im Internet und darüber, wie Männer und Frauen online und offline Beziehungen pflegen.

Literatur:

Susan Pinker: The Village Effect. How Face-to-Face Contact Can Make Us Healthier, Happier, and Smarter, New York 2014.

Susan Pinker: Das Geschlechterparadox. Über begabte Mädchen, schwierige Jungs und den wahren Unterschied zwischen Männern und Frauen, München 2008.

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