Die Rückkehrer - Die Menschen von Iqrit

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Iqrit sucht man auf heutigen Landkarten Israels vergeblich. Bis 1948 war es ein prosperierendes Dorf im Norden Galiläas. Dann kam der Krieg, die Bewohner mussten ihr Dorf verlassen, die Häuser wurden zerstört und das Land konfisziert. Die Kirche steht noch und wird für Gottesdienste benutzt.

Was jüdische Israeli als Unabhängigkeitserklärung feiern, nennen Palästinenser «naqba» – Katastrophe, denn zu Hunderttausenden mussten sie 1948 ihre Städte und Dörfer verlassen. Zu ihnen gehören auch die ehemaligen Bewohner von Iqrit in Galiläa. Heute leben sie in 22 Orten innerhalb Israels und sind israelische Staatsbürger. Ihr Dorf existiert nicht mehr, doch die Sehnsucht ist nicht nur geblieben, sondern tradiert sich weiter. Nach Jahrzehnten eines juristischen und politischen Hin und Her ist die dritte Generation überzeugt, dass sie zurückkehren wird.

Ein Film von Christian Walther.

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