Berufsbild Pfarrer in der Zukunft

Reformierte und katholische Pfarrer stehen vor grossen Herausforderungen. Die Beziehung der Menschen zum Glauben und der Kirche hat sich in den letzten Jahren stark verändert. So sind auch die Kirchen bemüht, das Berufsbild ihrer Pfarrer und Priester anzupassen. Die Sendung «Treffpunkt» sagt wie.

Ökumenischer Gottesdienst.
Bildlegende: Ökumenischer Gottesdienst. Keystone

«Die Gesellschaft ist vielfältiger geworden, daher muss auch die Kirche flexibler werden», sagt Thomas Schaufelberger. Der Leiter der Arbeitsstelle A&W ist für die Ausbildung in der Deutschschweiz zuständig. Schaufelberger erklärt, ein moderner Pfarrer habe nicht die Haltung «Ich weiss wie es geht, du nicht», sondern solle zuhören und gemeinsam mit den Menschen auf einen Weg des Glaubens gehen.

Weil immer weniger Menschen einen kirchlichen Beruf wählen, sind die Belastungen für Pfarrer und Priester gestiegen. Sie müssen teilweise die Verantwortung für mehrere Pfarreien übernehmen. «Das Priesterseminar St. Beat Luzern bietet den Berufseinsteigern ein Ausbildungsmodul «Zeitmanagement» unter Beizug eines Unternehmenscoachs an», erklärt Regens Thomas Ruckstuhl.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Krispin Zimmermann