Chinesisch heilen mit eidgenössischem Diplom

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist so akzeptiert wie noch nie: Seit vergangenem November wird für die Berufe der Naturheilkunde auch ein eidgenössisches Höheres Fachdiplom vergeben – also auch für die fünf Therapien der Chinesischen Medizin.

Akupunktur-Nadeln vor Hintergrund mit chinesischen Zeichen.
Bildlegende: Jetzt auch eidgenössisch diplomiert: Akupunktur und andere Naturheilmethoden. Colourbox

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geniesst auch in der klassischen westlichen Medizin eine hohe Akzeptanz. Als der damalige Schweizer Gesundheitsminister Pascal Couchepin im Frühling 2005 die TCM aus der Grundversorgung kippte, folgte darauf prompt eine Volksinitiative, die vier Jahre später angenommen wurde. Seit diesem «Ja zur Komplementärmedizin» ist viel passiert. Der bisherige Höhepunkt: das neue eidgenössische Höhere Fachdiplom.

Im «Treffpunkt» erzählt Carla Fuhlrott, wie aus ihr als Marketing-Planerin eine TCM-Therapeutin wurde. Sie erklärt aber auch, warum die fünf Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin auch Krebs-Patienten stärken hilft.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Fredy Gasser