«Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann»

Mit diesem Zitat prägte der französische Künstler Francis Picabia eine Zeit, als die Welt in Trümmern lag und eine junge Künstler-Bewegung auch die Kunst zertrümmert sah. Also dachten sie alles neu, und machten alles anders als bisher. Im Februar 1916 trafen sie sich in Zürich: da war Dada geboren.

Francis Picabia in seinem Atelier.
Bildlegende: Francis Picabia aufgenommen zwischen 1910 und 1915. Wikimedia

Das Cabaret Voltaire war der Treffpunkt der Dadaisten, Zürich die unversehrte Insel im kriegsversehrten Europa. Und von hier aus stahlte die neue Kunst in die ganze Welt und erlebt seither ein Revival nach dem anderen.

«Jean Tinguelys Maschinen wären ohne Dada kaum denkbar», sagt Guido Magnaguagno. Er ist under anderem lanjähriger Kurator des Tinguely-Museums in Basel. Im «Treffpunkt» eklärt er, weshalb die Dada-Bewegung auch 100 Jahre nach ihrem Entstehen noch lebt und weshalb ohne Dada auch mancher Rock'n'Roll-Titel nicht entstanden wäre.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser