«Grosi» oder «Omi»: Wir und unsere Verwandtschaftsbezeichnungen

Der «Treffpunkt» macht sich auf Spurensuche: Wie haben sich unsere Bezeichnungen für unsere Verwandten im Laufe der Jahrhunderte verändert? Warum sagt man am einen Ort «Grosi» und am anderen «Omi»?

Ein Enkel flüstert seiner Grossmutter etwas ins Ohr.
Bildlegende: "Grosi" oder "Omi"? Verwandtschaft ist viel mehr als nur ein Spiel der Namen. Colourbox

«Blut ist dicker als Wasser», sagt der Volksmund. Unsere Verwandten prägen uns unser Leben lang. Ausdruck dieses lebenslangen Austausches sind unsere Bezeichnungen für die Vewandten und ihr Wandel im Laufe der Zeit. Ein Vetter war früher ein Onkel, der Oheim ein Bruder der Mutter.

War Verwandtschaft früher wichtiger als heute?

Verwandtschaft ist aber viel mehr als nur ein Spiel der Namen. Verwandtschaft prägt auch unser Leben ganz zentral: Vermögen werden in der Verwandtschaft vererbt. Unsere elementaren Bürgerrechte erwerben wir über die Familienzugehörigkeit. War Verwandtschaft früher wichtiger als heute oder ist es gerade umgekehrt? Der «Treffpunkt» beantwortet auch diese Frage.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Fredy Gasser