Ich will helfen – Freiwillige im Asylbereich

In der Schweiz wollen viele Menschen den Asylsuchenden ihre Hilfe anbieten. In den letzten sechs Monaten sei die Nachfrage sprunghaft angestiegen, sagt Andreas Flury, Projektleiter bei der Heilsarmee-Flüchtlingshilfe.

Frau mit Container voller Matten und Schlafsäcken.
Bildlegende: Anne, freiwillige Mitarbeiterin der privaten Hilfsaktion für Flüchtlinge «Tsueri hilft» mit Schlafsäcken und Schutzmatten. Keystone

Im Auftrag des Kantons betreibt die Heilsarmee aktuell 19 Asylcenter. «Noch bevor ein neuer Standort eingerichtet ist, melden sich jeweils 20 bis 50 freiwillige Helfer. Werbung müssen wir keine machen», sagt Andreas Flury in der Sendung «Treffpunkt».

Nicht alle Asylsuchende würden die Angebote der Bevölkerung gleich offen aufnehmen, sagt Flury: «Es gibt auch zurückhaltende Personen. Eine Teilnahme ist und bleibt freiwillig.» Sport, Deutschkurse und Asylcafés zählen zu den beliebtesten Angeboten.

Weiter in der Sendung: Leonhard Schmid. Der ehemalige Basler Arzt leitet in seiner Freizeit Deutschkurse für Flüchtlinge.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Krispin Zimmermann