«Warum gibt es im August so viele Sternschnuppen?»

In diesen Tagen kannst du am Nachthimmel lauter Sternschnuppen beobachten. «Zambo»-Mitglied «Lenas13» will wissen, wie es jedes Jahr zu diesem August-Spektakel kommt.

Mann beobachtet den Perseiden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die erste Überlieferung der Perseiden stammt von 36 v. Chr. in China. Keystone

Noch herrscht Funkstille zwischen der Bodenbesatzung und dem Mars – zur Erinnerung: Jacqueline Visentin sucht hier eine Lösung, wie wir unsere Zambonauten wieder nach Hause bringen können.

Wer nun sehnsüchtig nach unseren Mars-Entdeckern in den Himmel blickt, sollte besonders heute Abend ja nicht den Blick vom Sternenhimmel abwenden: Seit Freitagnacht, dem 11. August, gibt es unzählige Sternschnuppen.

«  Warum gibt es im August so viele Sternschnuppen? »

Diese Frage hat Lena, «Zambo»-Mitglied Lenas13, Léonie mitgegeben, um sie dem NASA-Forschungschef Thomas Zurbuchen zu stellen. Seine Antwort:

Man nennt die Augustmeteore auch «Laurentiustränen». Diesen Namen hat das Naturspektakel aus der kirchlichen Geschichte: Der heilige Laurentius wurde am 10. August 258 auf Befehl des römischen Kaisers Valerian hingerichtet, weil er Kirchenschätze nicht dem Herrscher aushändigte, sondern unter den Armen verteilte.

Nur zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang sichtbar

Das Mondlicht stört den Blick auf den Schnuppenregen. Deshalb ist das Ereignis jeweils nur für etwa eine halbe Stunde gut sichtbar – schätzungsweise zwischen 22 und 23 Uhr, sagen Experten und empfehlen den Sonntagabend, am 13. August.

Hier im Logbuch der «Zambo»-Marsmission siehst du nochmals alle einzelnen Abenteuer unserer Crew online: Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4. Oder als Podcast: Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4