Fred und Franz

von Arno Camenisch

Medium: Download
Dauer: 51 Min.
Original: Schweizerdeutsch
Produktion: 2014
  • CHF 15.90
Fred und Franz

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Sie hängen herum, an der Bar, in der Stadt, am Küchentisch. Sie philosophieren über Gott, die Welt und die Frauen, lösen Kreuzworträtsel, schauen Skirennen, fischen im Rhein: die liebenswerten Antihelden Fred und Franz; zwei schräge Vögel wie aus einem Film von Aki Kaurismäki oder Jim Jarmusch.
Nach seiner Dorftrilogie mit «Sez Ner», «Hinter dem Bahnhof» und «Ustrinkata» ist
dem jungen Bündner Autor Arno Camenisch mit «Fred und Franz» ein wunderbares
Kabinettstück gelungen. Verschroben, schelmisch, poetisch, melancholisch sind die
beiden Protagonisten Fred und Franz. Das skurrile Narrengespann ist nicht mehr lokal verankert wie die Figuren in den früheren Erzählungen von Camenisch. Sie können uns ebenso in der Stadt begegnen wie in der Provinz, im bündnerischen Bergdorf oder im Zürcher Kreis 4. Was sie auszeichnet ist die Sprache. Arno Camenisch erweist sich einmal mehr als ein hellhöriger Seismograph, der die musikalischen, klanglichen, rhythmischen Bewegungen der Sprache gekonnt und kunstvoll einsetzt.

(1) In der Stadt, Fussgängerzone 6:11
(2) Am Rheinufer 5:35
(3) Beim Kartenspiel 4:56
(4) Vor dem Wartsaal auf einem roten Bänkli 5:27
(5) Im Gefängnis 5:29
(6) Auf dem Sofa vor dem Fernseher 6:22
(7) In der Küche 4:50
(8) Auf dem Sessellift 7:08
(9) In der Bar 5:53

Mitwirkende: Fred: Kurt Grünenfelder; Franz: Beat Marti; Sprecher: Ueli Jäggi
Regie: Geri Dillier; Musik: Malte Preuss; Mundharmonika: Jan Hartmann; Technik: Franz Baumann