Schneewittchen und die sieben Gaukler

Medium: DVD
Dauer: 107 Minuten
Original: Deutsch
Untertitel: Untertitel für Hörbehinderte
Produktion: 1962, CH/D, farbig
Bildformat: 16:9
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Schneewittchen und die sieben Gaukler

Erben schafft Sorgen: Das erlebt Norbert Lang (Walter Giller), der kurz vor Weihnachten im Schweizer Kurort Flüelimatt (alias Sankt Moritz) ein baufälliges Hotel übernehmen darf. Für die Feiertage ist es zwar schon ausgebucht. Aber die Heizung spuckt, und für Silvester fehlt das Unterhaltungsprogramm. Und dann läuft auch noch das ganze Personal weg. Der Direktor der Installationsfirma (Sigfrit Steiner) in Zürich verspricht dem geplagten Junghotelier einen kundigen Ingenieur. Und für Silvester engagiert er die recht eigenwillige Sängerin Ines del Mar (Hanne Wieder), bei der allerdings die Sinneslust vor der Sangeslust zu rangieren scheint. Ingenieur Rossi anderseits entpuppt sich als ausgesprochen charmante junge Frau (Caterina Valente), die bald schon vom heizrohrkundigen Nothelfer zum wahren Weihnachtsengel in allen Belangen aufrückt. Kräftig unterstützt wird Anita Rossi dabei von einer Truppe heimatloser Zirkusartisten, die mangels erfahrenen Personals als wendige Hotelhelfer Teller und Gläser buchstäblich fliegen lassen. Im Weiteren fliegen ein paar Gäste bei Schnee und Glatteis auf die Nase, Ines del Mar fliegt aus ihrem Engagement, und der junge Hotelier, wie könnte es anders sein, fliegt schlussendlich auf seinen schwarzhaarigen Engel aus der Stadt. Dafür werden ihm wiederum die Herzen aller Zuschauer zufliegen.

Mit «Schneewittchen und die sieben Gaukler» erschloss sich 1962 der renommierte Produzent Lazar Wechsler einen für Schweizer Kinoverhältnisse neuen Bereich: das filmische Musical. Erzählt wird, wie meist in solchen Fällen, eine sehr einfache Geschichte. Doch das Spezielle liegt im Detail. Günter Neumann, einer der Grossen in der damaligen deutschen Kabarettszene, schrieb zum handfesten Drehbuch reimverliebte, witzige Lieder. Kein Geringerer als Sven Nykvist stand hinter der Kamera. Und für Spass sorgte eine Elite-Auswahl von Unterhaltungskünstlern, allen voran Caterina Valente, die am 14. Januar 2010 den 79. Geburtstag feiern kann, als Doktor Rossi. Die weltweit gefeierte Entertainerin lebt seit vielen Jahren im Tessin. Sie ist aber nicht - wie oft vermutet wird - Schweizerin. Auf ihrer eigenen Homepage beschreibt sie ihre Herkunft wie folgt: «Beide Elternteile waren Italiener, einer lebte in Schweden, der andere wuchs in Russland auf. Sie heirateten in Finnland. Ich wurde in Frankreich geboren. Meine erster Ehemann war Deutscher, der zweite war Engländer. Ich lebe seit über 40 Jahren im italienischen Teil der Schweiz. Es ist also ganz einfach: Ich bin Europäerin. Aber korrekterweise bin ich Italienerin mit einem deutschen Pass.»

Specials:
- Historische Hintergründe über die Entstehung des Films
- Credits und technische Angaben
- Standfotos
- Kinotrailer und Werbematerial
- Bericht über die Restauration des Films