Auch Källströms Traumpässe verhelfen GC nicht zum Sieg

Das Warten geht weiter: Ein glückloses GC bleibt auch im 6. Spiel in Serie ohne Vollerfolg und muss sich gegen St. Gallen mit einem 2:2 begnügen.

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Die Durststrecke von GC geht weiter

5:51 min, aus sportaktuell vom 26.11.2016
  • GC hat seit dem 2. Oktober nicht mehr gewonnen.
  • Captain Källström ist mit starken Pässen an beiden GC-Toren beteiligt.
  • St. Gallen gelingt zweimal der postwendende Ausgleich.

Am Schluss kam für GC auch noch Pech dazu: Runar Sigurjonsson behauptete den Ball Sekunden vor Abpfiff im St. Galler Strafraum und legte auf Caio ab. Der Brasilianer hämmerte das Leder aus 5 Metern jedoch nur an die Latte.

Angesichts einer starken 2. Halbzeit – vielleicht die stärkste der bisherigen Saison – hätte GC den Sieg verdient gehabt. Die «Hoppers» gingen zwar zweimal in Führung, zweimal schaffte St. Gallen aber innert weniger Minuten der Ausgleich.

Immer wieder Källström

Lucas Andersen brachte die Zürcher nach 26 Minuten in Führung. Seinem Lupfer über St. Gallen-Keeper Daniel Lopar war ein magistrales Zuspiel von Kim Källström von der Mittellinie aus vorausgegangen. Nur 3 Minuten später war die Führung jedoch bereits wieder Geschichte. Albian Ajeti traf nach Zuspiel von Danijel Aleksic zum 1:1.

«  Dominieren ist nicht genug. Wir müssen auch profitieren. »

Pierluigi Tami
GC-Coach

In der 2. Halbzeit dann das unschöne Déjà-Vu für GC. Wieder war es Källström, der Sigurjonsson mit einem hohen und perfekt getimten Zuspiel lancierte. Der Isländer legte zurück auf Caio (73.), der den Ball in die Maschen drosch. Die Freude währte diesmal noch kürzer. Mit einem von Numa Lavanchy unglücklich abgefälschten Weitschuss gelang Andres Wittwer nur 120 Sekunden später erneut postwendend der Ausgleich.

Schiedsrichter Erlacher. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stand im Fokus Schiedsrichter Erlacher. SRF

Erlacher widerruft Penalty-Entscheid

Kurz nach der Pause hatte im Letzigrund Schiedsrichter Pascal Erlacher für Aufsehen gesorgt. Nach einem Foul von Martin Angha klar ausserhalb des Starfraums entschied er auf Elfmeter, nahm den Entscheid nach Rücksprache mit seinem Assistenten jedoch zurück.

GC-Trainer Pierluigi Tami zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft gegenüber Teleclub hochzufrieden, nicht jedoch mit der Ausbeute: «Wir haben die 2. Halbzeit dominiert. Aber das ist nicht genug, wir müssen auch profitieren.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 22:00 Uhr, 26.11.2016