GC für Effizienz belohnt – St. Gallen mit Befreiungsschlag

Die Grasshoppers bezwingen nach einem spektakulären Ridge-Munsy-Solo die Young Boys klar mit 4:1. Der FC St. Gallen kann nach einem klaren 3:0-Sieg zuhause gegen Luzern aufatmen.

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GC schlägt YB dank Schlussfurioso

6:10 min, aus sportpanorama vom 28.8.2016
  • Drei späte Tore bringen GC drei Punkte gegen YB.
  • St. Gallen schiesst sich gegen Luzern den Frust von der Seele.
  • Damit stolpern beide designierten Verfolger von Meister Basel.

Die Grasshoppers zeigten sich gegen YB in der gleissenden Hitze des Letzigrunds hocheffizient. Die Gäste hatten vor allem zu Beginn der Partie zwar mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht in Zählbares ummünzen. Ganz anders die Zürcher: 8 Torschüsse führten zu 4 Toren und zum 3. Sieg der Saison.

Munsys unwiderstehlicher Sprint

Ein spektakulärer Energieanfall von Ridge Munsy sorgte für den 1. Treffer – und zugleich für das Highlight des Spiels: Der GC-Stürmer schnappte sich den Ball in der eigenen Platzhälfe und setzte zu einem rund 80 Meter langen Sprint an. Am Ende liess er mit einer Körpertäuschung Verteidiger Steve von Bergen alt aussehen und bezwang Torhüter Yvon Mvogo zum 1:0.

Energieanfall: Munsys 80-m-Solo

0:29 min, vom 28.8.2016

Ausser dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch das Kopfballtor von Michael Frey (58.) gelang YB kaum noch etwas. GC hingegen zeigte ein wahres Schlussfurioso: Numa Lavanchy stellte eine Viertelstunde vor Schlusspfiff die Führung wieder her. Runar Mar Sigurjonsson mit seinem ersten Super-League-Tor (86.) und Caio (93.) vom Elfmeterpunkt sorgten für das klare Verdikt.

Aufatmen in St. Gallen

Über eine Stunde lang mussten sich Joe Zinnbauer und die St. Galler Fans im Duell gegen Luzern gedulden. Das krisengeschüttelte Heimteam war zwar ab der ersten Minute das spielbestimmende Team. Ein Tor wollte den Ostschweizern aber nicht gelingen. Chancen hatten sie zur Genüge:

  • 15. Minute: Nzuzi Toko zieht nach einer Balleroberung seitlich aufs gegnerische Tor zu. Der St. Galler Captain trifft aber nur das Aussennetz.
  • 33. Minute: Yanis Tafer läuft in die Schnittstelle und taucht alleine vor David Zibung auf. Der Luzerner Schlussmann pariert aber souverän.
  • 53. Danijel Aleksic entwischt der Abwehr und läuft ebenfalls alleine aufs FCL-Tor zu. Zibung bleibt aber auch in diesem Duell der Sieger.

Erst Roman Buess sorgte für die Erlösung: Der St. Galler Neuzugang machte es aus vergleichbarer Position besser als Tafer und Aleksic zuvor und netzte ein zum hochverdienten 1:0. Damit war der Bann gebrochen: Marco Aratore (72.) und Seifedin Chabbi (90.) trafen zum klaren 3:0-Schlussresultat.

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St. Gallen überzeugt gegen Luzern

6:09 min, aus sportpanorama vom 28.8.2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Super League