Konatés Doublette gegen Thun verlängert Sions Serie

Sion bleibt unter Peter Zeidler ungeschlagen. Beim 3:2-Sieg in Thun hatten die Walliser jedoch hart zu kämpfen.

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Zusammenfassung Thun-Sion

6:09 min, aus sportaktuell vom 5.11.2016

Ein Doppelpack von Moussa Konaté hat Sion ein 3:2 bei Thun und damit den 5. Ligaerfolg en suite beschert. Mit dem Sieg in der Stockhorn-Arena verlängerten die Gäste ihren Erfolgslauf unter Trainer Peter Zeidler. Die eindrücklichen Zahlen dazu:

  • 6: Die Sittener sind in der Super League seit 9 Partien ungeschlagen. Der Erfolg im Berner Oberland war zudem (inklusive Cup) der 6. Vollerfolg in Serie. Dies gelang im Wallis zuletzt vor 15 Jahren unter Laurent Roussey.
  • 24: Der erste Basel-Verfolger spielt nicht nur erfolgreich, sondern auch spektakulär. In den letzten 6 Pflichtspielen erzielte Sion 24 Tore.
  • 76: Die letzte Niederlage Sions, noch unter Didier Tholot, liegt bereits 76 Tage zurück (1:2 bei GC).

Leicht tat sich Sion im Berner Oberland nicht. Das Heimteam initiierte über die Flügel einige gefährliche Aktionen. Die Stürmer Dejan Sorgic und Christian Fassnacht waren bei ihren Abschlüssen jedoch zunächst wenig zwingend.

Engagierte Thuner

Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Thuner mit eisernem Willen und viel Engagement. Folgerichtig gelang Verteidiger Marco Bürki (72.) per Kopf der Anschlusstreffer. Auch auf Vincent Sierros zum 3:1 vollendeten Konter (78.) hatte Thun die passende Antwort bereit: Dejan Sorgic veredelte 6 Minuten vor Spielende eine Hereingabe von Simone Rapp zum neuerlichen Anschluss. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

Guillaume Faivre enttäuscht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Tapfer gekämpft, dennoch verloren Thuns Keeper Guillaume Faivre. Keystone

Sions Blitzstart und Bürkis Vorlage

So avancierte an diesem Abend Doppeltorschütze Konaté zum Matchwinner. Den Führungstreffer nach 13 Minuten, welcher ein Startfurioso der Walliser erfolgreich krönte, erzielte er auf kuriose Weise: Bürki intervenierte bei einem Sprint von Ebenezer Assifuah im eigenen Sechzehner. Dabei spedierte er das Leder direkt Konaté vor die Füsse, dieser schob trocken ein.

Nach einer halben Stunde doppelte der Senegalese nach. Ein Geschoss von Pa Modou, der aus 25 Meter abzog, lenkte er unhaltbar ins Tor ab. In der 68. und 77. Minute hätte Konaté seinen 4. Saisontreffer erzielen müssen. Er scheiterte aber jeweils alleine vor Thun-Keeper Guillaume Faivre.

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Wie weit ist der FC Thun bei der Geldsuche?

1:03 min, aus sportaktuell vom 5.11.2016

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 5.11.2016, 18:45 Uhr