Mariani: Luganos Defensiv- und Offensivheld

Der FC Thun hat den Sprung vom 9. auf den 7. Super-League-Platz verpasst. Die Saibene-Elf dominierte Lugano im Cornaredo von A bis Z, musste sich nach einer turbulenten Schlussphase aber mit einem 1:1 begnügen.

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Zusammenfassung Lugano - Thun

4:13 min, aus sportpanorama vom 4.12.2016

Männiglich mag sich im Cornaredo nach 89 Minuten Einbahnfussball mit einem 0:0 abgefunden haben, als sich die Ereignisse überschlugen:

  • In der 90. Minute verwandelt Norman Peyretti die x-te Thuner Torchance zur hoch verdienten Führung.
  • In der 95. Minute trifft Davide Mariani mit der ersten guten Tessiner Möglichkeit zum 1:1.

Mariani hatte die Tessiner in der 1. Halbzeit im Spiel gehalten, als er für seinen geschlagenen Schlussmann Mirko Salvi auf der Linie rettete. Salvi war mit zahlreichen hochkarätigen Paraden aber der 2. Held der Gastgeber.

Ceesay: Gelb-Rot in 6 Minuten

Thun muss sich an der eigenen Nase nehmen: Sandro Lauper, Christian Fassnacht oder Kevin Bigler liessen Topchancen aus. Zudem konnten sie nach einem Platzverweis gegen Assan Ceesay 40 Minuten lang in Überzahl spielen.

Der 22-jährige Gambier wurde zur Pause eingewechselt, holte sich nach wenigen Sekunden eine gelbe und 5 Minuten später nach einem absichtlichen Hands die gelb-rote Karte ab.

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Feiert das Remis wie einen Pokal: Luganos Assistenzcoach Conte

0:28 min, vom 4.12.2016