Holdener so schnell wie Shiffrin, Hansdotter noch schneller

Wendy Holdener hat im 7. Slalom der Saison zum 6. Mal den Sprung aufs Podest geschafft. Beim Sieg von Frida Hansdotter teilte sie sich den 3. Rang mit Mikaela Shiffrin.

Das Podest

  • 1. Frida Hansdotter (Sd) 1:51,40
  • 2. Nina Löseth (No) +0,58
  • 3. Wendy Holdener (Sz) +0,78
  • 3. Mikaela Shiffrin (USA) +0,78

Frida Hansdotter und Flachau bleibt eine Liebesgeschichte. Die Schwedin, welche beim traditionellen Nachtslalom im Salzburger Land zum 6. Mal in Serie aufs Podest fuhr, liess Nina Löseth, Saisondominatorin Mikaela Shiffrin und die exakt gleich schnelle Wendy Holdener hinter sich. Nach dem ersten Lauf hatte sich Hansdotter ein Polster von fast einer Sekunde auf die Konkurrenz herausgefahren, welches sie in der Entscheidung geschickt verwaltete.

Holdener: «Podestplätze sind nicht selbstverständlich»

2:41 min, vom 10.1.2017

Holdener bietet Shiffrin Paroli

Bereits zum 6. Mal im 7. Slalom schaffte Holdener in dieser Saison den Sprung aufs Treppchen. Nach dem Slalom von Maribor hatte die Schwyzerin zum Angriff auf Shiffrin geblasen. Und tatsächlich war sie in der Endabrechnung genau so schnell wie die US-Amerikanerin, die zur Halbzeit nach einem für ihre Verhältnisse verpatzten Lauf nur auf dem 5. Zwischenrang lag. Zum lange erhofften ersten Slalomsieg reichte es Holdener dennoch nicht.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 13. Mélanie Meillard +3,01
  • 17. Michelle Gisin +3,51
  • 21. Denise Feierabend +3,80
  • 39. Charlotte Chable +4,52
  • OUT im 1. Lauf: Lara Gut, Rahel Kopp

Im Team von Swiss-Ski sorgte Mélanie Meillard nach zuletzt 2 Ausfällen wieder für einen Platz in den Top 15. Auch Michelle Gisin und Denise Feierabend punkteten. Lara Gut hingegen verpasste es durch einen Ausfall, wichtige Zähler für den Gesamtweltcup zu sammeln.

Gestatten: Die «Snow Space Princess»

Der Sieg beim Nachtslalom sorgte bei Hansdotter nicht nur für Zuwachs auf dem Punktekonto: Mit 70'500 Euro Preisgeld wird der Torlauf in Flachau äusserst grosszügig prämiert. Zudem darf sich die Schwedin «Snow Space Princess 2017» nennen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.1.2017, 17:45 Uhr